Heute gibt es mal wieder eine News zu einem Gadget, das sicher auch für viele Studenten in Zukunft interessant sein könnte. Und da KOM die letzte Innovationsmeldung ja als langweilig empfand, ist es diesmal auch etwas realitätsnäheres mit höherem Wow-Faktor
Es geht um das Text 2.0 Buch. In der Werbung angepriesen als “Das Buch, das weiß, was man liest”. Klingt für mich als Datenschutzsensitiven Studenten ehrlich gesagt angsteinflößend. Dabei geht es um eine Software, die mit Hilfe einer Kamera erkennen kann, welche Stelle man in einem Buch gerade liest. Das klingt an sich jetzt gar nicht so spannend. Was die Forscher sich allerdings als Anwendungsfälle haben einfallen lassen, kann schon sehr überzeugen.
Wenn die Software bemerkt, dass man länger an einem Wort hängen bleibt, dann wird eine Erklärung zum Wort eingeblendet.
Wenn man kurz das Lesen abbricht, dann merkt sich das Programm, wo man zuletzt gelesen hat und hebt das Wort anschließend vor dem Weiterlesen rot hervor.
Wenn man den Text überfliegt, kann die Software unwichtige Worte ausblenden, so dass nur noch die Schlüsselworte des Textes im Vordergund sind.
Wenn man über bestimmte Textpassagen liest werden können Video-und Audioereignisse ausgelöst werden. So können beim Lesen einer Geschichte zum Beispiel passende Geräusche abgespielt werden, die das Buch lebendiger wirken lassen.
Alles in allem super Features, die bestimmt jeder gern in seinem IPad hätte(vorrausgesetzt man hätte gern ein IPad). Und das ist letztendlich wahrscheinlich auch der Weg, den das Ganze gehen wird. Irgendwann kann man die genannten Features bestimmt mal mit einem Ebookreader nutzen, so dass man ein völlig neues Leseerlebnis hat. Für uns Studenten, die zum Beispiel viele wissenschaftliche Paper lesen müssen, wäre das eine tolle Arbeitserleichterung.
Beim Fallschirmspringen gibt es immer einen Sicherheitsschirm. Im Unileben sind Zweitabsicherungen nicht immer sinnvoll.
Ich erwische mich oft selbst dabei, wie ich mich über meine Uni aufrege, denn hier gibt es keine Freiversuche. Wenn mir Kommilitonen dann erzählen, dass sie sogar alle bestandenen Prüfungen wiederholen dürfen(was an der FU Berlin der Fall zu sein scheint) und sich danach dann sogar die bessere von beiden Noten wählen dürfen, dann werde ich schon sehr neidisch.
Die wichtige Frage dabei ist aber eigentlich, ob Freiversuche und das Wiederholen bestandener Prüfungen überhaupt vorteilhaft sind. Wieviele von den Leuten, die behaupten, sie würden eine Prüfung später wiederholen, um eine bessere Zensur zu bekommen, machen das dann wirklich? Ich denke es werden nicht allzu viele sein, denn schließlich kommen jedes Semester auch neue Fächer hinzu für die man lernen muss.
Leider werden durch das Wiederholen von Prüfungen auch gerade die bestraft, die sie im ersten Anlauf gleich gut bestanden haben, denn somit ist eine gute Note im ersten Anlauf nichtmehr von einer beim 2. versuch zu unterscheiden und damit auch gleichwertig.
Da ich persönlich wahrscheinlich sowieso zu faul wäre eine bereits bestandene Prüfung neuzuschreiben, kann ich wahrscheinlich eigentlich froh sein, dass es bei mir so etwas gar nicht gibt.
[siehe auch: master-vergleich]
[Bildquelle: flickr]
Für Arbeitnehmer ist das Handy Fluch und Segen zugleich.
Auf heise.de gab es vor kurzem einen Artikel darüber, dass immer mehr Menschen ständig über Handy und Email erreichbar sind. Wenn das vom Chef genutzt wird, dann haben die Betroffenen, wenn sie nach Haus kommen nicht wirklich frei, sondern stehen so selbst am Wochenende für Rückfragen von Arbeit zur Verfügung. Dass das auf Dauer keine angenehme Situation ist, kann sich jeder selbst denken.
Was mir dabei auffiel war aber viel schlimmer, denn als Student befindet man sich häufig genau in dieser Situation. Egal wo man sich befindet und wieviel Uhr es ist, heutzutage ist es möglich fast alle Übungen online abzugeben oder seine Prüfungsergebnisse online abzurufen. Und so ist es auch keine Seltenheit, dass bei uns die Onlineübungsabgabe Sonntag 23:59 endet, weil montags eine neue Woche beginnt.
Als Student nimmt man oft Aufgaben mit nach Hause und so wird das Zuhause zu einem Arbeitsplatz an dem man nichtmehr entspannen kann.
Ein paar meiner Kommilitonen haben angefangen sämtliche Arbeit in die Uni-PC-Pools oder die Bibliothek zu verlagern und ich muss sagen, dass es bei denen gut klappt.
[siehe auch: arbeitsklima-unternehmenskultur]
[Bildquelle: flickr]
Mikrochips auf Basis von einzelnen Molekülen, Juchhuuu!
Technischer Fortschritt ist heutzutage nichtmehr aufzuhalten. Vor allem die Entwicklung von Computern und allem damit Verbundenen wie Handys, Fernseher, Notebooks und Mikrochips in allen möglichen Geräten konnte in der Vergangenheit doch immer wieder für Überraschungen sorgen. Doch schon vor Jahren ist so ein kleinerer Stillstand bei der Entwicklung neuer Prozessortechnologien eingetreten und seitdem versuchen sich Firmen wie Intel und AMD nacheinander mit Schlagworten ala Quadcore gegenseitig zu verhauen.
Einen ganz anderen Ansatz als den eines Vielkernprozessors verfolgen die Wissenschaftler, die mit organischen Molekülen experimentieren, welche später einen besseren noch leistungsfähigeren Chip als die heute normalen elektronischern ergeben sollen. Der Grund dafür ist ganz einfach, die Chips die es heute gibt, sind ganz einfach so klein, dass bösartige physikalische Effekte auftreten, die man einfach nicht in den Griff bekommt.
Wenn man es schafft, einfachste Schaltungen mit Hilfe einzelner Moleküle zu organisieren, dann ist der Sprung in eine Dimension tiefer gelungen. Mitarbeiter des Walter Schottky Instituts an der TU München forschen genau in diesem Bereich und beschäftigen sich mit sich selbst organisierenden Molekülen die elektrisch leitfähig sein sollen.
Auch wenn das heute mal sehr technisch war ist das wieder ein Beispiel für tolle Forschung in Deutschland und ein Gebiet, das eigentlich irgendwie nach Fantasterei klingt und uns doch in ein paar Jahren als Realität einholen wird.
… ein Essverbot im Hörsaal? Ja genau, einer der ärgerlichsten Fakten für einen Studenten, wenn er früh zur Vorlesung geht und nichtmal seinen Kaffee und Joghurt zu sich nehmen darf. Vor allem Erstis verstehen das dann manchmal nicht und riskieren tatsächlich aus dem Hörsaal geworfen zu werden.
Ich persönlich habe die Debatte ja noch komplett mitbekommen, denn zu Anfang meines Studiums durfte man noch in den Seminarräumen und Hörsäalen essen. Da aber immer wieder einige wenige sich nicht benehmen konnte und ihre Essensreste sowie Verpackungsreste auf Boden und Tischen verteilen mussten, durfte am Ende gar keiner mehr dort essen oder trinken.
Klar ist eigentlich nur, dass das nicht die richtige Vorgehensweise sein kann. Die Leute, die sich nicht benehmen können direkt ansprechen und verantwortlich machen, das sollte der richtige Weg sein. Da dieser aber den meisten Unis zu anstrengend und nicht durchsetzbar scheint, wird er auch nicht eingeschlagen.
Nicht durchsetzbar ist das auch deshalb, weil viele Studenten ihre Kommilitonen nicht darauf hinweisen, dass sie den Hörsaal nicht vermüllt hinterlassen dürfen und wer sollte es denen denn sonst sagen?
Wenn ihr also an einer Uni studiert, wo man glücklicherweise noch in den Lehrräumen essen und trinken darf, dann passt darauf auf, dass sich eure Mitmenschen benehmen, denn die Uni ist ja kein Kindergarten. Das Verbot für Speisen und Getränke kommt schneller als ihr denkt (so wie bei mir an der BTU Cottbus) und dann seid ihr sowohl Schuld- als auch Leidtragende des Geschehens.
Nur exemplarisch und schon ein bisschen älter, aber den Leuten an der FU Berlin erging es zum Beispiel ähnlich, hier ein kleiner Blogeintrag von lhg-berlin dazu.
Vielleicht darf man nach einem Studium bei der Polizei ja auch so einen heißen Schlitten mit Deckenbeleuchtung fahren.
Steht Polizist bei kleinen Kindern als Berufsbild eigentlich noch ganz weit vorn? Wenn dem so sein sollte, dann muss man als Vater oder Mutter nicht gleich erschrecken, weil das Kind doch nicht studieren will, denn für den gehobenen Polizeidienst ist ja durchaus ein Studium erforderlich.
Studieren kann man dafür zum Beispiel an der FH für Verwaltung und Dienstleistung in Schlesweig-Holstein. Aber auf den Seiten der FH sieht man schon, dass man sich keine Illusionen machen braucht, ein normales Studium zu erleben, denn Anwesenheit in den Vorlesungen ist Pflicht, da man seinen Körper und Geist ja schließlich an den Staat verkauft hat.
Mal ganz abgesehen von diesem wesentlichen Nachteil bietet das Studium ansonsten sicher auch einige Höhepunkte, denn auf den Praxisbezug wird natürlich viel Wert gelegt und so kann man sicher einige interessante Praktika erleben, wenn man sich zum Beispiel zum Wasserschutzpolizisten oder Kommissar ausbilden lässt.
Bedenken sollte man dabei immer, dass das ein Studium ist, dem weder Forschung noch die Chance auf eine freie Arbeitsplatzwahl folgt. Gerade diese 2 Punkte sind für mich mit die wichtigsten nach einem erfolgreichen Studium und machen das Studium zum gehobenen Polizeidient für mich eigentlich zu einer Art Lehrausbildung eines Beamten mit anschließender besserer Bezahlung.
Die neuen nationalen Stipendien könnten die Lücke zwischen wohlhabenden erfolgreichen Studenten und leistungsschwachen ärmeren Studenten erhöhen.
Im Oktober soll das nationale Stipedienprogramm nun umgesetzt werden. Die 160.000 besten Studenten Deutschlands sollen jeweils 300 Euro monatlich bekommen. Die letzten Male habe ich beim dem Thema ja schon an der fairen Umsetzung gezweifelt, denn wie will man an völlig unterschiedlichen Unis mit verschiedenen Dozenten und Professoren denn die Leistung der Studenten vergleichen? Etwa anhand der subjektiv gegebenen Noten?
Mal ganz abgesehen von diesem Dilemma macht Professor Andrä darauf aufmerksam, dass hier eigentlich eine Ungleichverteilung von Geld erfolgt. Denn gerade die Studenten mit herausragenden Leistungen scheinen oft auch aus gut situierten Familien zu kommen oder sowieso lukrative Nebenjobs zu haben. Ärmere Studenten mit schlechteren Leistungen werden demnach dann auch benachteiligt, da sie nichts von der Förderung bekommen.
Ob das nun gerecht ist oder nicht, hängt sicher davon ab, als was man das neue Stipendiensystem sehen will. Soll das System dazu dienen, die Studienbedingungen für die Studenten zu verbessern oder ein Studium überhaupt erst zu ermöglichen, klar dann ist das Ganze ungerecht. Aber wenn man das Stipendiensystem eher als Belohnung und Leistugnsausgleich sieht, dann passt die Vergabe natürlich wie die Faust aufs Auge.
Letztendlich ist für die Ermöglichung des Studiums ja auch das Bafög da. Von daher kann ich die Kritik von Professor Andrä nicht ganz nachvollziehen. Der einzige wahre Aspekt daran ist für mich, dass das Geld wahrscheinlich falsch angelegt ist. Eventuell hätte man von dem Geld auch Projekte an Unis finanzieren können, von denen alle Studenten etwas haben. Kostenloses Mittagessen oder ähnliches zum Beispiel.
Werte wie die eigene Familie sind für Uni-Absolventen am wichtigsten.
Auf Heise.de kam kürzlich ein interessanter Artikel mit den Ergebnissen einer Studie unter Uni-Absolventen heraus. In der Studie geht es darum, was für die Ex-Studenten am wichtigstens im Leben und beim neuen Arbeitgeber ist.
Ganz blauäugig hätte ich gesagt, klar ein Einstiegsgehalt, das möglichst hoch liegt, steht ganz vorne. Denn nach dem, was einem auf vielen Networkingveranstaltungen so beigebracht wird, sollte man gerade beim Lohn darauf achten, nicht zu wenig zu fordern. Aber weit gefehlt, den Absolventen scheinen Sachen wie kollegiale Arbeitsatmosphäre und eine ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit viel wichtiger zu sein. Wodurch kommt das denn? Sind die Studenten von ihrem Studium dann letztendlich doch so geschafft, dass sie gern ein wenig Erholung auf Arbeit hätten? Klar sind die beiden genannten Fakten wichtig, aber gerade als junger Abgänger kann man doch mal richtig Gas geben und für ein höheres Gehalt auch mal große Abstriche bei diesen Punkten machen. Mit 50 oder 60 Jahren, wenns auf die Pension zugeht, klar, dann kann man auch mal einen Gang zurückschalten, denn hochschalten geht dann auch eventuell nicht mehr. Also in dem Punkt finde ich, sind viele von den Studenten viel zu verwöhnt. Arbeit ist nunmal Arbeit und nicht Ferien mit Freunden.
Ähnliches spiegelt sich dann tatsächlich auch in der Frage nach den wichtigsten Zielen im Leben dar. Hier liegen Familie und Freunde ganz vorn. Erfolg und Karriere folgen erst später. Also entweder die Absolventen sind zu realistisch und schließen eine erfolgreiche Karriere aus und klammern sich an ihre Familie oder aber die Erziehung der Familien war so erfolgreich, dass die Absolventen schließlich nicht von ihnen weg wollen. Damit geht natürlich einhand, dass viele der Studenten keine Arbeitsplätze im Ausland annehmen werden, um bei ihrer Familie zu bleiben und somit eventuell die Chance ihres Lebens auf erfolgreiche Forschung und Entwicklung an interessanten Projekten verpassen.
Damit ihr auch mal wisst, wie Professor Pinkwart eigentlich aussieht, es ist der sympathische Politiker rechts auf dem Bild.
Oha, Prüfungszeit ist vorbei und schon hat man wieder eine Menge verpasst. Erst heute musste ich zwei witzige Artikel entdecken, die an sich zwar wenig Humor enthalten, aber eine komische Situation in der politischen Landschaft darstellen.
Im ersten Artikel bezeichnet unsere Kanzlerin die Hochschulreform als richtig und unumkehrbar. Dabei finde ich klingt “richtig” positiv und “unumkehrbar” nach “Wir haben uns richtig schön in die Scheiße geritten und jetzt müsst ihr da durch!”. Genialerweise gesteht sie natürlich auch ein, dass es einen gewissen Nachbesserungsbedarf am System gibt. Mh, da werden sich tausende Studenten jetzt freuen, die “Neuigkeit” zu hören, nachdem monatelang das gleiche auf ihren Protestbannern zu sehen war. Naja, seis drum, war ja wahrscheinlich eh wieder nur so ein Pressegespräch, das den Zuschauer zu Haus vorm Fernseher aufklären soll, konkretes fachliches Wissen kann man bei solchen Pressegesprächen ja leider nicht erwarten.
Im zweiten Artikel musste ich fast laut Lachen als ich das Zitat von Professor Pinkwart(seines Zeichens Innovationsminister) lesen musste: ”Jeder, der studieren möchte und kann, erhält einen Studienplatz”. Okay, Professor, das war ganz schön mutig. Während die Kanzlerin noch am System rumwerkelt, verspricht Professor Pinkwart den angehenden Studenten ALLEN einen Studienplatz im angeklagten System. Selbst wenn am Ende jeder einen Platz bekommt, ob es denn nun der Wunschplatz ist, steht ja sowieso in den Sternen. Und da gerade auch die Unterbesetzung der Unis mit Lehrkräften von den Studenten aus angeprangert wird und die Studentenzahlen steigen sollen hat man hoffentlich genug Professoren eingeplant. 3500 neue Professuren würden finanziert werden, heißt es in dem Artikel. Aber letztendlich werden viele davon natürlich auch nicht bedeuten, dass die Anzahl der Lehrkräfte steigt. Nur als Beispiel: es kommt auch vor, dass Gastprofessoren, die keinen Lehrstuhl an einer Uni haben, dann schließlich doch eine Professur bekommen, womit sich der Anteil der Lehrenden an der Uni aber nicht direkt erhöht hat. Ist natürlich keine schlechte Sache, weil man so auch sehr gut Kontakte zur Wirtschaft verbessern kann und das ist am Ende auch im Sinne der Studenten.
Letztendlich finde ich es nur ein wenig vermessen, bei einem 10-Jahresplan allen Studenten einen Studienplatz zu versprechen. Bin mal gespannt ob man sich den dann einklagen kann.
Ich geb zu, die folgende Nachricht ist irgendwie verwirrend und abstrus. Mattel hat eine Umfrage unter seinen Kunden(Kindern?) durchgeführt und nachgefragt, was für ein neues Berufsumfeld für Barbie geeignet wäre. Während in meiner Kindheit sicher so etwas wie Ärztin oder Sängerin rausgekommen wäre, kam jetzt die Computer-Engineer-Barbie raus. Im Klartext und auf deutsch die Informatikerbarbie. Hey, das ist eigentlich gleich auf 2 Arten cool, denn einerseits sieht man hier, dass Frauen heutzutage auch in der Informatik ernst genommen werden und zweitens zeigt das, dass Informatiker/in ein angesehender Beruf ist.
Aber wer will eigentlich, dass sein Kind mit einer Barbie mit Laptop auf dem Arm und Bluetooth-Headset am Kopf spielt. Das finde ich ehrlich gesagt schon ein wenig krass. Der Beruf auf der einen Seite mag ja wunderbar und innovativ sein, aber als Spielzeug ist das schon ein wenig komisch anzuschauen.