
Wie lange wird es sie noch geben?
„Die Folien werden sie alle auf der Vorlesungsseite finden“, kaum gesagt und schon ist das Notebook des Studenten an und die Gedanken ganz woanders. Die Beamertechnik hat die Vorlesung von heute zwar revolutioniert, führt aber immer mehr zu einer Senkung der aktiven Teilnahme. Da kreisen die Gedanken eher im Netz, als um das Stoffthema. Zwar könnte man auch einfach die Folien nicht ins Netz stellen, doch Abschreiben von Powerpoint-Folien ist bei der Geschwindigkeit, welche manch ein Dozent an den Tag legt oder der Fülle an Informationen, kaum möglich. Natürlich gibt es als Alternative immer noch die gute alte Tafel. Diese bringt leider den Nachteil, dass die aktive Teilname sich eher um das Abschreiben dreht und nach einer Vorlesung auch schon mal der Nacken, wie nach einem Metalkonzert schmerzt. Immerhin, kann der Dozent sein Tempo nicht all zu sehr anziehen, da er das Tafelbild selbst erstellt. Um die Vorteile beider zu Verknüpfen, ohne die Nachteile zu behalten, wurde schon vor geraumer Zeit an der Freien Universität zu Berlin eine Art E-Kreide entwickelt. Mit vier Touch Screens wird eine Tafel nachgebildet und ein Computerprogramm verarbeitet alle Zeichnungen auf diesen und fügt sie zu einer interaktiven Tafel zusammen. Zudem wird alles in einer Art Film festgehalten, so dass man diese später als Videovorlesung ins Netz stellen kann. Zudem können Bilder eingefügt werden und es gibt eine Handschrifterkennung. Leider wird diese Möglichkeit selbst an der FU nur selten genutzt. Eigentlich schade, da man hier vielleicht die Zukunft für Vorlesungen besitzt.
[siehe auch: GADI]
[Bildquelle: flickr]




Wieso Semsterferien so lang sind, haben wir nun schon geklärt. Doch was sie mit einem machen, wenn man nicht ein Praktikum macht oder etwas anderes den Tagesablauf strukturiert, merkt man spätestens beim Semesterbeginn. Plötzlich muss man vor 12 Uhr nicht nur wach, sondern schon aus dem Haus sein. Wenn man da während der langen Unipause bis in die Nacht am PC gesessen hat oder über die Tanzflächen der Stadt abgerockt ist, fällt einem der plötzliche wiederaufgetauchte Alltag ersteimal recht schwer. Zwar müht man sich die ersten 2 Wochen ab, keine Vorlesung zu verpassen, doch sind schon nach der 3. Woche die meisten Hörsäale sichtlich leerer.Nun, dass dieser Fakt natürlich dem Mythos fauler Student gut nährt, ist kein Wunder.


