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Die interaktive Tafel

September 16th, 2010 · Allgemein

Wie lange wird es sie noch geben?

„Die Folien werden sie alle auf der Vorlesungsseite finden“, kaum gesagt und schon ist das Notebook des Studenten an und die Gedanken ganz woanders. Die Beamertechnik hat die Vorlesung von heute zwar revolutioniert, führt aber immer mehr zu einer Senkung der aktiven Teilnahme. Da kreisen die Gedanken eher im Netz, als um das Stoffthema. Zwar könnte man auch einfach die Folien nicht ins Netz stellen, doch Abschreiben von Powerpoint-Folien ist bei der Geschwindigkeit, welche manch ein Dozent an den Tag legt oder der Fülle an Informationen, kaum möglich. Natürlich gibt es als Alternative immer noch die gute alte Tafel. Diese bringt leider den Nachteil, dass die aktive Teilname sich eher um das Abschreiben dreht und nach einer Vorlesung auch schon mal der Nacken, wie nach einem Metalkonzert schmerzt. Immerhin, kann der Dozent sein Tempo nicht all zu sehr anziehen, da er das Tafelbild selbst erstellt. Um die Vorteile beider zu Verknüpfen, ohne die Nachteile zu behalten, wurde schon vor geraumer Zeit an der Freien Universität zu Berlin eine Art E-Kreide entwickelt. Mit vier Touch Screens wird eine Tafel nachgebildet und ein Computerprogramm verarbeitet alle Zeichnungen auf diesen und fügt sie zu einer interaktiven Tafel zusammen. Zudem wird alles in einer Art Film festgehalten, so dass man diese später als Videovorlesung ins Netz stellen kann. Zudem können Bilder eingefügt werden und es gibt eine Handschrifterkennung. Leider wird diese Möglichkeit selbst an der FU nur selten genutzt. Eigentlich schade, da man hier vielleicht die Zukunft für Vorlesungen besitzt.

[siehe auch: GADI]

[Bildquelle: flickr]

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Vom gallischen Dorf

September 15th, 2010 · Allgemein

Der Bolognaprozess hat ganz Deutschland erfasst. Wirklich ganz Deutschland? Nein, in einer Stadt mit dem Namen Dresden kämpft die wackere Technische Universität immer noch gegen die Reform.

Nun gut, zuteilen gibt es auch schon den Bachlor in dieser altehrwürdigen Universität, doch nur im Nebeneinander mit dem Diplomstudiengang. An diesem wird vorallem noch festgehalten, weil man nicht versteht, warum das im Ausland akzeptierte und hoch angesehene Diplom völlig abgeschafft werden soll.

Zwar wirkt diese Einstellung etwas rückschrittig, doch bringt dieses Nebeneinander den Studenten einige Vorteile. So bekommt man nach abgeschlossenen Vordiplom ebenso den Titel Bachlor , als auch die Absolventen des Masterstudiums den Titel des Diploms.
Nachteile enstehen leider ebenso. So kann man sicherlich einen einfachen Wechseln der Universität innerhalb, als auch außerhalb Deutschlands vergessen. Dabei sollte man aber erwähnen, dass trotz Bologna der Wechsel zwischen Unis, sogar innerhalb Deutschlands, immer noch schwer ist. Weiterhin sei erwähnt, dass man von einer offiziellen Akkreditierung dieser Form des Bachlors nicht sprechen kann.

Meiner Meinung nach aber, zeigt die TU Dresden damit, dass der Bolognaprozess nochmal überdacht werden sollte und wie es auch anders geht. Zwar wird der Diplomstudiengang damit kein Revival haben. Es ist aber sicher, dass der Bachlor-Master-Studiengang noch einiges an Verbesserung benötigt. Für alle die sich in ihm nicht wohl fühlen, bietet die größte TU Deutschlands wenigstens noch eine Alternative.

[siehe auch: TUD-Blog]

[Bildquelle: flickr]

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Was macht eigentlich …ein Bioinformatikstudent?

September 14th, 2010 · Allgemein

Unsere DNS gibt immer noch viele Rätsel auf

Interdiziplinäre Studiengänge werden immer beliebter. Dies zeigt vorallem die Anzahl von neuen Studiengängen, welche in den letzten Jahren zum Studienangebot der Universitäten hinzugekommen sind. Ein schon etwas länger existierender Studiengang dieser Sorte ist die Bioinformatik.
In der Biologie ist es spätestens seit der Genetik wichtig effiziente Algorithmen zu haben, welche z.B. helfen Gene effizient zu entschlüsseln. Da die Entwicklung eben dieser ein bestimmtes Fachwissen, sowohl in der Informatik, als auch in der Biologie benötigt, bot es sich an beide Studiengänge in einem zu verbinden.
Natürlich ist man nach Abschluss des Studiums kein vollständiger Biologe und ausgelernter Informatiker. Viel mehr stellt das Studium eine gesunde Mischung, aus den wichtigsten Aspekten der Informatik und mehreren Vorlesungen aus dem Bereich der Biologie, als auch der Chemie, dar.
Neben den normalen Algorthmikvorlesungen haben Studenten ebenso das Glück, ein Insekt zu sezieren und Chemiepraktika durchzuführen.
Interessant ist, dass im Laufe des Studiums die Studentenschaft sich aufteilt. Mancheiner ist eher von dem Biologieteil begeistert, ein anderer tendiert eher zur Informatik. Ausschlaggebend ist vorallem, wie man zum Studium gekommen ist. Vielen war reine Biologie zu einseitig, anderen Informatik zu trocken.
Nach absolviertem Studium ist es einem möglich entweder bei einer Pharmaziefirma oder gar in der Krebsforschung zu arbeiten.

[siehe auch: Bioinformatik-Blog]

[Bildquelle: flickr]

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Do you speak english?

September 13th, 2010 · Allgemein

Der Bolognaprozess soll das Studieren im Ausland leichter machen. Doch was braucht man denn alles um ins Ausland zu kommen?
Bei den meisten Universitäten im englischsprachigen Ausland wird zumindestens immer ein Nachweis benögt, um zu zeigen, dass man den dortigen Vorlesungen auch folgen und ebenso gut selbst Vorträge halten kann.

Einer dieser Nachweise ist der TOEFL. Der “test of english as a foreign language” ist der am weitesten verbreitete Test und kann in immer mehr Städten abgelegt werden. Leider ist dieser nicht kostenlos. Satte 170 € kostet der Test, den man dann in einem der zertifizierten Testzentren ablegen kann. Er ist gültig für genau 2 Jahre, kann aber jederzeit wiederholt werden. Dazu sei gesagt, dass man den Test nicht wirklich verhauen kann. Bewertet wird man mit Punkten, welche von 0 bis 120 liegen können. Ob man mit seinem Test an einer Uni angenommen wird, liegt dabei ganz an der Universität selbst. Manche verlangen nur 100 Punkte. Andere aber auch mehr und andere wiederum weniger. Man sollte sich da am besten wenn möglich vorher informieren.

Der Test besteht an sich aus 4 Teilen. Zuerst bekommt man mehrere Texte zu lesen, zu welchen man dann Fragen zum Inhalt, als auch zu gewissen Vokabeln gestellt bekommt. Darauf folgen mehrere Audioaufnahmen, zu welchen man wiederum inhaltliche Fragen beantworten muss.
Gefolgt wird dieser Teil von eine kurzen Pause, welche man aber am Sitzplatz genießen sollte, da man nur 10 Minuten Zeit bekommt.
Es folgt eine Testsektion mit Sprachaufgaben. So muss man etwas über sich erzählen oder andere Meinungen nacherzählen und selbst dazu Stellung nehmen.
Der letzte Abschnitt dreht sich ganz um das geschriebene Wort. Man muss hier ein Essay zu einem Text und einem Audiobeitrag schreiben. Danach folgt ein freies Essay zu einer Frage.

Alles in allem dauert der Test 4 Stunden. Danach erhält man circa 2 Wochen später per Postweg seine Ergebnisse. Ist man mit diesen nicht zufrieden, so kann man den Test jederzeit nochmal wiederholen, muss aber  nochmal den Testbeitrag bezahlen und vielleicht ein Jahr warten, da die Tests nicht nur meist überfüllt, sondern auch nur von April bis September einer Jahres durchgeführt werden.

[siehe auch: Toefl-Blog]

[Bildquelle: flickr]

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Vom Nutzer zum Anbieter

September 12th, 2010 · Nach dem Studium

Graduate-Programm von 1und1

Was man nicht so alles findet, wenn man mal seine E-Mails nicht mit dem üblichen E-Mail-Client abruft, sondern bei der Providerseite vorbei schaut. Gut, ich rede hier nicht von GMX-Nachrichten, wie „Paris Hilton vor Gericht, wegen versehentlichen Kaufen, Konsumieren und Dealen von Koks“ oder „Sidos macht jetzt Musik“.

Über den 1&1-Blog habe ich erfahren können, dass die Firma derzeit besonders Studienabsolventen im Bereich IT und Wirtschaft sucht. Klingt erst einmal nach nichts Neuen, doch wird nun jeder Neuankömmling Teil eines fördernden Graduate-Programms. Dieses soll die frisch von der Uni kommenden Mitarbeiter gezielt ihren Aufgaben bei 1&1 näher bringen und es einem einfacher gestalten unter Kenntnis der Firmenstruktur in der Hierarchie aufzusteigen.

Wer also gerade fertig geworden ist und noch eine Stelle sucht, könnte hier mal anfragen. Die Firma scheint auch sonst recht nett und zuvorkommend mit ihren Mitarbeitern umzugehen. Kreative Methoden bei der Rekrutierung haben sie jedenfalls alle Mal. So gab es in der Vergangenheit mehrere Job-Partys für Interessierte und sogar eine Geo-Chaching-Aktion mit dem Namen „Catch the Job“,

Wer also von euch gerade zufällig mit seinem Studium fertig geworden ist und noch einen Job sucht, der könnte bei 1&1 etwas finden. Dann kommen da vielleicht mal kompetente Leute in die Firma und ich kann auch nach 18 Uhr surfen, ohne alle 10 Minuten aus dem Netz zu fliegen.

[siehe auch: 1und1-Blog]

[Bildquelle: flickr]

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Vom frühen Vogel

September 11th, 2010 · Allgemein

Wieso Semsterferien so lang sind, haben wir nun schon geklärt. Doch was sie mit einem machen, wenn man nicht ein Praktikum macht oder etwas anderes den Tagesablauf strukturiert, merkt man spätestens beim Semesterbeginn. Plötzlich muss man vor 12 Uhr nicht nur wach, sondern schon aus dem Haus sein. Wenn man da während der langen Unipause bis in die Nacht am PC gesessen hat oder über die Tanzflächen der Stadt abgerockt ist, fällt einem der plötzliche wiederaufgetauchte Alltag ersteimal recht schwer. Zwar müht man sich die ersten 2 Wochen ab, keine Vorlesung zu verpassen, doch sind schon nach der 3. Woche die meisten Hörsäale sichtlich leerer.Nun, dass dieser Fakt natürlich dem Mythos fauler Student gut nährt, ist kein Wunder.

Gut, schlimm ist das für den einen oder anderen nicht. Nach 2 Wochen weiß man meist, welche Vorlesung sich lohnt und bei welcher man lieber daheim bleibt. Doch, was ist, wenn ein Seminar oder gar ein Tutorium mit Anwesenheit gegen 8 Uhr früh auf einem wartet. Das geht dann schon fast unter Tierquälerei durch, wenn da die schön herangewachsene Nachteule plötzlich in den Käfig der Lerche gequetscht werden soll.

Was einem da den ganzen Tag versaut, wenn man zufrüh aus dem Bett raus muss, ist nicht nur allein die Veranstaltung am Morgen, sondern der eigene Biorhythmus. Biologischer Rhythmus sollte man lieber sagen, damit man nicht von den Chronobiologen in die Ecke der Homeopaten gestellt wird. Wenn man nämlich einmal raus hat, wie man diese innere Uhr von Nacht- auf Tagleben umstellt, sind solche frühen Zeiten kein so großes Problem mehr.

Dabei sei aber gesagt, dass es schon etwas Überwindung kostet, sonst würde das zombieähnliche Verhalten so einiger Kommilitonen wohl doch vom T-Virus herrühren.
Das Wundermittel dabei ist Licht und eine Sonnenbrille. Das klingt jetzt wie ein Tipp aus „Bild der Frau“, ist aber wissenschaftlich bewiesen. Wer von einem Nacht- zu einem Morgenmensch mutieren will, muss es vermeiden Nachtmittags und besonders Abends sich zu viel Licht auszusetzen. Das führt dazu, dass der Körper viel intensiver auf das morgentliche Licht reagiert und Serotonin frei setzt.
Es kann gut vorkommen, dass man beim Versuch schlecht einschlafen kann. Schuld daran kann entweder der laufende PC und bei allen normalen Menschen, der zu späte Schluck Kaffee sein. Kaffee hat nämlich eine „Halbwertszeit“ von 7 Stunden.
Natürlich kann man den ganzen Spaß auch anders herum betreiben. Sonnenbrille morgens auf und Flutlicht abends an und schon soll man wieder im normalen Leben ankommen.

Wer nochmehr Tipps haben möchte, der kann sich hier von BBC belehren lassen. Wesr nach mehreren Tagen Quälerei jedoch nicht zum Frühaussteher geworden ist, der sei beruhigt und lese den angehängten Blog.

Bis dahin, gute Nacht!

[siehe auch: Campus-Blog]

[Bildquelle: flickr]

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Einmal Pinguin für lau, bitte!

September 10th, 2010 · Allgemein

Tux(Logo von Linux) und Ubuntu

Als Student hat man es nicht leicht. Neben dem ganzen Stress des Semesters ist auch noch ständig die Geldbörse leer und wenn doch mal was übrig ist , kommt die Semestergebür vorbei. Natürlich trifft das nicht für jeden Studenten zu, aber für alle die nicht schon reich geboren oder 5 Stipendien besitzen, kann es manchmal gut sein, ein paar Tipps zum Sparen zu haben. Deswegen fange ich mit dem heutigen Artikel an eine neue Kategorie einzuführen, eben zu diesem Thema.

Natürlich beginne ich bei etwas, welches ich als Informatikstudent nur allzu gut kenne. Denn wenn man in Vorlesungen meines Faches sitzt, kann man gern mal sämtlichste populäre Betriebssysteme nebeneinander sehen. Je mehr das Studium voranschreitet werden jedoch die Linux Nutzer immer mehr. Natürlich liegt das an den Vorteilen, die Linux besonders Entwicklern bringt, aber das heißt nicht, dass dieses freie Betriebssystem nur für Nerds und Geeks ist.

Seit geraumer Zeit gibt es eine Distribution Namens Ubuntu, welche im Bereich Bedienungsfreundlichkeit und Ausstattung den kommerziellen Rivalen , wie Mac OS und Windows in nichts nachsteht und vorallem einige Vorteile bringt.

Wo man unter Windows sich oft mit fehlerhaften Treibern oder Trail-Versionen rumschlägt, bietet es automatische Treibersuche und ein Software-Center, in dem man die aktuellste Open-Source-Software bequem mit einem Klick installieren kann. Natürlich funktioniert manchmal etwas nicht, doch das wird durch einen Bugreport, welcher im Gegensatz zu Windows wirklich gelesen wird, schnell gelöst. Dann wartet auch bald der nächste automatisch Update auf sich.

Natürlich könnte man sagen , dass Mac OS in vielen Bereichen mit noch mehr benutzerfreundlichen Tools aufwartet, doch kostet es dafür auch etwas und ist nur mit der überteuerten und manchmal minderen Apple-Hardware erhältlich. Zudem gibt es manche Desktopeffekte bei Ubuntu, welche wohl jeden Mac-Benutzer neidisch machen.

Wer also seinen langsamen und nervenden Studien-PC eine Frischzellenkur verpassen will oder einfach nur mal Linux ausprobieren möchte, dem sei Ubuntu ans Herz gelegt.

[siehe auch: Ubuntu-Blog]

[Bildquelle: flickr]

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Ein Prof mit Pausetaste

September 8th, 2010 · Allgemein

Mit einem Klick in der Vorlesung

Mit einem Klick in die Vorlesung

Manchmal sind Vorlesungen in Universitäten wohl eher dazu ausgelegt den Nacken zu trainieren, als den Stoff zu verstehen. Dies führt dazu, dass, nachdem man auf gehört hat den Kopf wie ein Wackeldackel zu bewegen, man zwar den Vorlesungsstoff im Block, aber wohl weniger im Kopf hat. Dies ist wahrlich nicht bei allen Vorlesungen so, aber wer schon einmal in einer Mathematikvorlesung war, kennt wohl die Vorliebe der Dozenten die Tafel zweimal komplett mit Kreide zu bedecken.
Da wünscht man sich manchmal gern einen Pausenknopf, um in Ruhe das soeben Geschriebene nachzuvollziehen, oder gar eine Reward-Taste um Gesagtes noch einmal anzuhören.
Dank des Web 2.0 muss dies nicht nur ein verträumter Wunsch bleiben. Viele Universitäten bieten einige Vorlesungen als Onlinevideo an und manch ein Youtube Channel ist als Privattutor zu gebrauchen. Da wäre zum einen die Webseite online-vorlesungen.de, welche auf alle möglichen Uniseiten verlinkt, welche Onlinevorlesungen anbieten. Diese deckt ein sehr großes Themenfeld ab. Leider sind manche Videos nur themenspezifisch und keine richtigen Vorlesung. Eine weitere Internetseite ist auch lecturio.de, welche dank einer eigenen plattformunabhängigen Videosoftware immer den selben Player beitet und auch gleichzeitig die Folien oder das Tafelbild seprat vom Dozenten anzeigt. Leider sind manche Angebote aber kostenpflichtig.
Wen Kosten nicht interessieren, den sei auch sofa-tutor.de ans Herz gelegt. Hier gibt es zwar keine Vorlesungen, dafür aber Videos oder sogar ganze Kurse , welche bestimmte Begriffe und Themen alleinstehend, wie in einem Tutorium erklären. Einige Videos sind recht gut, andere würde ich eher in die Kategorie „Schräg“ einordnen . Natürlich kann man seinen Geldbeutel auch schonen, in dem man einfach bei Youtube nach bestimmten Themen sucht. Ein besonders guter Channel für alle Studenten mit Mathematikproblemen ist vorallem der von Sal Khan. Dieser, auch unter kahn-academy.org zu findende Channel, wurde schon mehrmals ausgezeichnet und beherbergt über 1000 Videos von Grundschulmathematik bis höhere Algebra und sogar Chemie- und Physikvideos.
Natürlich bieten diese Webseiten nicht alles was man in der eigenen Vorlesung hört und vorallem keinen vollständigen Ersatz. Machmal fehlt etwas, manchmal ist es zu viel Stoff zu einem bestimmten Thema, doch sicherlich sind sie eine gute Hilfe, wenn man mal eine Vorlesung versäumt hat oder das Studium der Bücher Startschwierigkeiten bereitet.

Linksammlung:

[siehe auch: lecturio]

[Bildquelle: flickr]

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Akademikersteuer an die Front!

August 29th, 2010 · Allgemein

Besser im oder nach dem Studium zahlen?

Ja da wird sich demnächst der ein oder andere Politiker unbeliebt machen, wenn es um die Akademikersteuer geht.

Für uns Studenten ist das nämlich eine tolle Sache, statt die Hochschulen über Studiengebühren im Studium zu finanzieren, könnte man auch einfach diejenigen besteuern, die studiert haben und einen lukrativen Job ausüben.

Das hat den wesentlichen Vorteil, dass die Studierenden im Moment ihres Studiums nicht belastet werden und das Studium somit einer größeren Menschengruppe als bisher ermöglicht wird. Gezahlt werden soll dann tatsächlich auch nur, wenn der Verdienst der Ex-Studenten über einem gewissen Minimum liegt. Mensch, das hört sich für mich mal richtig fair an.

Trotzdem werden viele Fragen zu klären bleiben. Was ist zum Beispiel mit denen, die während ihres Studiums schon Studiengebühren bezahlt haben? Müssen die dann trotzdem zahlen, also sozusagen doppelt blechen? Sicher wirds wieder tausend Gegenargumente geben, leider hat ja fast die ganze Regierung studiert und sicher wird es Jahre dauern das umzusetzen, falls sich genügend Befürworter finden, ich finde aber es ist mal ein schöner alternativer Ansatz zu den Studiengebühren, die ja anscheinend nicht der große Erfolg geworden sind und mangels wirtschaftlicher Durchsetzbarkeit ja sogar vielerorts wieder abgeschafft worden sind.

[siehe auch: bildungsklick]

[Bildquelle: flickr]

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Grüner wirds nicht

August 28th, 2010 · Allgemein

Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen frisst uns die Sonne spätestens nächstes Jahr im Sommer mit Haut und Haaren auf.

Naja das hab ich im Sommer wohl verpasst gehabt, die Wahl zur grünsten Uni hat die Universität in Alfter zur Nummer 1, Trier und Eberswalde zur Nummer 2 und Lüneburg zur Nummer 3 gemacht. Genialerweise hat man dazu nicht etwa objektive Messungen an den Hochschulen durchgeführt, sondern die Studenten befragt, als wenn die Ahnung von Umwelt hätten.

Genauso gut hätte man die verbrauchte Energie pro Studienabgänger messen können, das wäre genauso witzlos gewesen, wie eine subjektive Wahl der grünsten Universität. Natürlich auch schön, dass man sich hier für die medieninspirierte Variante mit “grün” entschieden hat, was schon viel darüber aussagt, wie ernst die gekührten Unis ihre Platzierung nehmen dürfen. Im allgemeinen medialen Wahn der Vergrünung unserer Welt macht das Ganze also auch vor Universitäten nicht halt und die fangen an sich mit Titeln wie “Umweltuniversität” zu schmücken.

Dabei wissen wir doch alle genau wie der Hase läuft, die Studenten kommen nicht an die Uni, weil sie “grün” ist, sondern weil sie entweder in der Nähe ihres Wohnorts liegt oder die Uni immens viel Forschungsgelder aufweisen kann.

Klar möchte ich die Bemühungen um die Umwelt nicht ganz schlecht reden, es ist immer toll, wenn man auf den Vorlesungssaaldächern Solarzellen installiert, aber ist das nicht eher am falschen Ende angesetzt, wenn Frachttanker auf den Weltmeeren in ein paar Wochen immer noch mehr CO2 in die Luft blasen als alle Autos der Welt in einem Jahr? (Vorsicht Populismus)

[siehe auch: klima-wandel]

[Bildquelle: flickr]

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