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Vom frühen Vogel

September 11th, 2010 · 1 Comment · Allgemein

Wieso Semsterferien so lang sind, haben wir nun schon geklärt. Doch was sie mit einem machen, wenn man nicht ein Praktikum macht oder etwas anderes den Tagesablauf strukturiert, merkt man spätestens beim Semesterbeginn. Plötzlich muss man vor 12 Uhr nicht nur wach, sondern schon aus dem Haus sein. Wenn man da während der langen Unipause bis in die Nacht am PC gesessen hat oder über die Tanzflächen der Stadt abgerockt ist, fällt einem der plötzliche wiederaufgetauchte Alltag ersteimal recht schwer. Zwar müht man sich die ersten 2 Wochen ab, keine Vorlesung zu verpassen, doch sind schon nach der 3. Woche die meisten Hörsäale sichtlich leerer.Nun, dass dieser Fakt natürlich dem Mythos fauler Student gut nährt, ist kein Wunder.

Gut, schlimm ist das für den einen oder anderen nicht. Nach 2 Wochen weiß man meist, welche Vorlesung sich lohnt und bei welcher man lieber daheim bleibt. Doch, was ist, wenn ein Seminar oder gar ein Tutorium mit Anwesenheit gegen 8 Uhr früh auf einem wartet. Das geht dann schon fast unter Tierquälerei durch, wenn da die schön herangewachsene Nachteule plötzlich in den Käfig der Lerche gequetscht werden soll.

Was einem da den ganzen Tag versaut, wenn man zufrüh aus dem Bett raus muss, ist nicht nur allein die Veranstaltung am Morgen, sondern der eigene Biorhythmus. Biologischer Rhythmus sollte man lieber sagen, damit man nicht von den Chronobiologen in die Ecke der Homeopaten gestellt wird. Wenn man nämlich einmal raus hat, wie man diese innere Uhr von Nacht- auf Tagleben umstellt, sind solche frühen Zeiten kein so großes Problem mehr.

Dabei sei aber gesagt, dass es schon etwas Überwindung kostet, sonst würde das zombieähnliche Verhalten so einiger Kommilitonen wohl doch vom T-Virus herrühren.
Das Wundermittel dabei ist Licht und eine Sonnenbrille. Das klingt jetzt wie ein Tipp aus „Bild der Frau“, ist aber wissenschaftlich bewiesen. Wer von einem Nacht- zu einem Morgenmensch mutieren will, muss es vermeiden Nachtmittags und besonders Abends sich zu viel Licht auszusetzen. Das führt dazu, dass der Körper viel intensiver auf das morgentliche Licht reagiert und Serotonin frei setzt.
Es kann gut vorkommen, dass man beim Versuch schlecht einschlafen kann. Schuld daran kann entweder der laufende PC und bei allen normalen Menschen, der zu späte Schluck Kaffee sein. Kaffee hat nämlich eine „Halbwertszeit“ von 7 Stunden.
Natürlich kann man den ganzen Spaß auch anders herum betreiben. Sonnenbrille morgens auf und Flutlicht abends an und schon soll man wieder im normalen Leben ankommen.

Wer nochmehr Tipps haben möchte, der kann sich hier von BBC belehren lassen. Wesr nach mehreren Tagen Quälerei jedoch nicht zum Frühaussteher geworden ist, der sei beruhigt und lese den angehängten Blog.

Bis dahin, gute Nacht!

[siehe auch: Campus-Blog]

[Bildquelle: flickr]

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