
Beim Fallschirmspringen gibt es immer einen Sicherheitsschirm. Im Unileben sind Zweitabsicherungen nicht immer sinnvoll.
Ich erwische mich oft selbst dabei, wie ich mich über meine Uni aufrege, denn hier gibt es keine Freiversuche. Wenn mir Kommilitonen dann erzählen, dass sie sogar alle bestandenen Prüfungen wiederholen dürfen(was an der FU Berlin der Fall zu sein scheint) und sich danach dann sogar die bessere von beiden Noten wählen dürfen, dann werde ich schon sehr neidisch.
Die wichtige Frage dabei ist aber eigentlich, ob Freiversuche und das Wiederholen bestandener Prüfungen überhaupt vorteilhaft sind. Wieviele von den Leuten, die behaupten, sie würden eine Prüfung später wiederholen, um eine bessere Zensur zu bekommen, machen das dann wirklich? Ich denke es werden nicht allzu viele sein, denn schließlich kommen jedes Semester auch neue Fächer hinzu für die man lernen muss.
Leider werden durch das Wiederholen von Prüfungen auch gerade die bestraft, die sie im ersten Anlauf gleich gut bestanden haben, denn somit ist eine gute Note im ersten Anlauf nichtmehr von einer beim 2. versuch zu unterscheiden und damit auch gleichwertig.
Da ich persönlich wahrscheinlich sowieso zu faul wäre eine bereits bestandene Prüfung neuzuschreiben, kann ich wahrscheinlich eigentlich froh sein, dass es bei mir so etwas gar nicht gibt.
[siehe auch: master-vergleich]
[Bildquelle: flickr]
ja, wenn eine widerholte prüfung “gleichwertig” ist, dann stimmt etwas nicht.
aber so ist es ja Normalität, auf dem Abschlusszeugnis steht zumindest bei uns nichts vom Zweit- oder Drittversuch =(