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Intelligentes Buch

März 7th, 2010 · 2 Comments · Allgemein

Heute gibt es mal wieder eine News zu einem Gadget, das sicher auch für viele Studenten in Zukunft interessant sein könnte. Und da KOM die letzte Innovationsmeldung ja als langweilig empfand, ist es diesmal auch etwas realitätsnäheres mit höherem Wow-Faktor ;)

Es geht um das Text 2.0 Buch. In der Werbung angepriesen als “Das Buch, das weiß, was man liest”. Klingt für mich als Datenschutzsensitiven Studenten ehrlich gesagt angsteinflößend. Dabei geht es um eine Software, die mit Hilfe einer Kamera erkennen kann, welche Stelle man in einem Buch gerade liest. Das klingt an sich jetzt gar nicht so spannend. Was die Forscher sich allerdings als Anwendungsfälle haben einfallen lassen, kann schon sehr überzeugen.

  • Wenn die Software bemerkt, dass man länger an einem Wort hängen bleibt, dann wird eine Erklärung zum Wort eingeblendet.
  • Wenn man kurz das Lesen abbricht, dann merkt sich das Programm, wo man zuletzt gelesen hat und hebt das Wort anschließend vor dem Weiterlesen rot hervor.
  • Wenn man den Text überfliegt, kann die Software unwichtige Worte ausblenden, so dass nur noch die Schlüsselworte des Textes im Vordergund sind.
  • Wenn man über bestimmte Textpassagen liest werden können Video-und Audioereignisse ausgelöst werden. So können beim Lesen einer Geschichte zum Beispiel passende Geräusche abgespielt werden, die das Buch lebendiger wirken lassen.

Alles in allem super Features, die bestimmt jeder gern in seinem IPad hätte(vorrausgesetzt man hätte gern ein IPad). Und das ist letztendlich wahrscheinlich auch der Weg, den das Ganze gehen wird. Irgendwann kann man die genannten Features bestimmt mal mit einem Ebookreader nutzen, so dass man ein völlig neues Leseerlebnis hat. Für uns Studenten, die zum Beispiel viele wissenschaftliche Paper lesen müssen, wäre das eine tolle Arbeitserleichterung.

Auf der Webseite des Text 2.0 gibt es natürlich auch ein passendes Video:

[siehe auch: pcpro]

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2 Comments so far ↓

  • KOM

    das ist viel besser!

    wichtiger allerdings finde ich einen alarm, der einen weckt, wenn man mal wieder wegen dem journalschreibstil gelangweil einschläft :-) sowas wie es auch bald in autos geben soll, um blitzschlaf zu verhindern.

    problematisch finde ich die automatik, die den text automatisch kürzt. ich denke, das ist etwas zu viel vertrauen in die macht der algorithmen.

    wieso ipad? ipad ist müll! das ding hat noch nicht einmal e-ink.

  • Christian

    IPad hat ja so manches nicht, was es haben sollte und is dazu noch potthäßlich, aber trotzdem gibts einen Haufen Leute die sich den Schrott, auf dem auch noch ein closed Source Betriebssystem läuft für teuer Geld kaufen…
    tatsächlich wäre das intelligente Buch auch bestimmt besser in einem eReader mit e-ink aufgehoben. Allerdings steigt der Stromverbrauch beim Lesen dann ja auch irgendwie von 0 auf 100 an, was den großen Vorteil der eReader irgendwie zunichte machen würde.
    Bei dem Punkt mit dem kürzen des Texts war ich auch gar nicht so sicher, wie die Software entscheiden will, was wichtig ist o_O

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